Diskografie
Second Chance
Die große Kunst der Rockballade – SHINEDOWN beherrschen sie aus dem Effeff. Mit Second Chance legen sie ein grandioses Beispiel ab, wie so etwas zu klingen hat, nämlich: kraftvoll, entschlossen, sensibel und definitiv jenseits alles Seichten oder Oberflächlichen. Kein Zweifel: Mit Second Chance gehören SHINEDOWN zu den ganz wenigen Bands, die Kollegen wie Nickelback oder Disturbed ernsthaft Konkurrenz machen können. In den USA ist das schon lange kein Geheimnis mehr: Second Chance spielte sich locker auf Platz 1 der Rockradio-Charts und geht drüben gerade „durch die Decke“, wie man so schön sagt.
Second Chance stammt aus dem Album The Sound Of Madness, das im Oktober erschien und mit dem Song Devour schon hohe Wellen schlug – bei uns rockte sich der Song zum Beispiel Platz 2 in den Alternative Charts. RockHard und der MetalHammer platzierten das Album jeweils auf den dritten Platz ihrer „Soundchecks“, und StarFM sowie Rock-Antenne erklärten es zum Album der Woche. So kam auch die deutsche Heavy-Fraktion nicht mehr um SHINEDOWN herum, und die vier Dates, die die Jungs aus Florida im Oktober spielten, wurden zu fulminanten Live-Erfolgen. In den USA ist das alles schon „normal“: Dort ging The Sound Of Madness auf Anhieb auf Platz 8 der US-Charts und auf Platz 1 der Active Rock-Charts und führt damit den Weg der beiden heiß bejubelten Vorgänger Leave A Whisper (2003) und Us And Them (2005) fort. The Sound Of Madness wurde von Rob Cavallo produziert, der bereits Green Days Kultalbum American Idiot und Kid Rocks Sommer-Smasher Rock N Roll Jesus (mit dem Festival-Burner All Summer Long) veredelte.
Devour ist mittlerweile zum Titeltrack des neuen MTV-Formats „Real World: The Island“ erwählt worden, und Second Chance wird SHINEDOWN so gut wie unbesiegbar machen.