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Reviews

Fanreview: Hamburger Grünspan (14.11.2009)

Shinedown-2009-Live-14-11-2009-(c)Thomas-Eger-04.JPGDer Tag begann schon gegen 9 Uhr morgens, schließlich war ich um halb 11 mit meinen Freunden verabredet, um zum Konzert zu fahren. Also fertig gemacht, gefrühstückt und meine Jungs abgeholt. Dort ist mir aufgefallen, dass ich meine Papiere Zuhause vergessen hatte, dadurch musste ich noch mal nach Hause. Dort kamen wir auf die zufällige Idee meine alte Akustikgitarre mitzunehmen, um vorm Grünspan 45 zu spielen und zu singen. Gesagt getan, Gitarre eingepackt und losgefahren.

2,5 Stunden später bogen wir also in die Große Freiheit vorm Grünspan ein. Leider mussten wir jedoch zuerst stehen bleiben, da gerade ein LKW neben dem Tourbus rückwärts die Einbahnstraße verließ. Das führte dazu, dass ich kurz anhalten musste, was sich als mein Glück herausstellte, denn Shinedown verließen gerade den Tourbus. Ich stieg also aus, schnappte mir meine wirklich zufällig eingepackte Gitarre und meine Kamera und ließ die Gitarre unterschreiben und machte Fotos mit den Jungs. Kurz mit den 3en (Barry, Zach und Brent) geplauscht, Eric war leider krank, und dann konnte ich es kaum erwarten dass die Show beginnt.

Shinedown-2009-Live-14-11-2009-(c)Thomas-Eger-03.JPGDanach haben meine Kumpels und ich direkt am Grünspan einen Parkplatz gefunden und gingen mit der Gitarre dort hin um unseren ursprünglichen Plan in die Tat umzusetzen. Da jedoch von den bereits anwesenden Fans keiner mitmachte, entschieden wir uns erstmal noch etwas essen zu gehen. Danach reihten wir uns in die Schlange der Fans ein. Ich natürlich nur in kurzen Klamotten und ich muss sagen, es wurde nach 2 Stunden echt kalt. Wir waren also heilfroh, als wir endlich reingelassen wurden. Schnell noch ein Tour-Shirt gekauft und dann weit vorne eingereiht und dann auf den Beginn der Show gewartet.

Shinedown-Counterpoint-2009-Live-14-11-2009-(c)Thomas-Eger-06.JPGCounterpoint ließen auf einen spannenden Abend hoffen und schon bei SOiL war das Grünspan am kochen. Beide Vorbands waren also echt gut, auch wenn Counterpoint etwas wenig Stimmung gemacht hat. Und dann war es soweit. Shinedown betraten die Bühne und rockten was das Zeug hielt. Auf schnelle Songs folgten Balladen und die Mischung war einfach perfekt. Brent interagierte massig mit dem Publikum und vor der Zugabe sprach Barry kurz von seiner Kindheit und dass er sich grade wie 14 fühle und Shinedown-2009-Live-14-11-2009-(c)Thomas-Eger-01.JPGwie zuhause.

Anschließend spielten sie noch 3 Songs in der Zugabe und fanden somit einen runden Abschluss zu einem absolut geilen Konzert. So konnte ich mich nur noch völlig verschwitzt aus der Halle schleppen und fuhr dann mit meinen Freunden wieder heimwärts. Völlig erschöpft fiel ich dann mitten in der Nacht in mein Bett und konnte nur noch von dem atemberaubenden Konzertabend träumen.

Thomas Eger

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